St.Petersburg - im Oktober 2016 besucht - Diese besondere Reise entstand aus einem besonderen Anlass, der Einladung von dmc-Connection Düsseldorf zu einem Firmenjubiläum der Russischen Eventagentur Russkie Prostori. Im November nach Russland, es wurde nicht so kalt wie erwartet, aber regnerisch von Anfang bis Ende. Dies war aber auch schon das einzige Unschöne auf dieser Reise. Alle anderen Erlebnisse kann ich nur mit super klasse bezeichnen, so war doch jeder Aspekt bestens aufgestellt. Mit der russischen Airline ab Frankfurt geflogen, da gab es nur die lange Warteschlange in FF bei der Sicherheitskontrolle, verlief der Flug in der Businessklasse gut und schnell bis Moskau. Der Transfer mit der Visakontrolle ist speziell, streng, aber da alle Papiere vorhanden waren, auch die offizielle Einladung aus Russland, zudem unser Begleiter und Teilnehmer von der Airline Vertretung aus Frankfurt, waren wir (unsere kleine Gruppe) schnell in der Wartezone für den Weiterflug nach St.Petersburg. Dort wurden wir erwartet, auch vom Regen, und auf unserer Fahrt zum Hotel Kempinski in der Innenstadt gab es schon viele Eindrücke. Dann ein nahtloser Übergang mit unserer größeren Gruppe zur ersten Begegnung mit den russischen Gastgebern und deren weiteren internationalen Gästen. Beim exzellenten Abendessen in einem wundervoll gestalteten Saal des historischen Grand Hotel Europa, dessen Jugendstilarchitektur und großzügige Bar berühmt und wunderschön sind, ging es nicht ohne VodkaTests und den dazugehörigen GuteWünscheSprüchen, bis in den sehr späten Abend. Der kleine wohl aber sehr feine Menügang des 'Ei im Ei' gehört zu meinen überzeugenden russischen Überraschungen.

In blinkt einem in St.Petersburg viel Goldenes von den Fassaden entgegen, ein Zitat der Einheimischen 'was in St.Petersburg glänzt ist Gold' bestätigt das. Es hebt aber auch die graue Wetterstimmung und ergänzt die Russisch Grünen Hausfassaden. Ockergelb und Braunrot sind weitere Farben neben den bunten Email- und Mosaikflächen. Historische Bauten gibt es in der ehemaligen Zarenstadt viele, das Historische Zentrum trägt den UNESCO-Weltkulturerbetitel. Total beeindruckend empfand ich das Eremitage Museum, mit der langgestreckten Außenarchitektur und einer kolossalen 'glänzenden' Innenarchitektur und Kunstschätzen der Malerei und einer Gold-, Silber- und Edelsteinsammlung, die wieder eine überraschende Entdeckung waren. Und im Fabergé Museum kommt man von einem Staunen zum nächsten über die phantastischen Goldschmiede- und Silberschmiedearbeiten, "ob ich das so hinbekommen würde ?" Weiterhin unterwegs in der Stadt empfindet man diese teils als mehr europäisch, im Vergleich mit anderen russischen Städten. Unbedingt besuchen sollte man das Vodkamuseum und mit einer VodkaAuswahlProbe verbinden. Sie entdecken dort und in St.Petersburg Sorten der besten Qualität, die man im Westen meines Wissens nicht so leicht finden kann. 

Ein Vormittag in unserem Programm war James Bond, 007, gewidmet (Sie kennen den Zusammenhang zu seiner Nummer ?), 'er' schickte uns auf die Suche nach einem Geheimcode. Wir mussten die Metro nutzen und kennenlernen, tief hinab fahren und staunen über Kronleuchter an der Decke und Wänden mit Türen wie an Aufzügen, ein Geschäft mit leckeren Nascherein besuchen und eine Karte mit der Post versenden, die nach 8 Tagen den Empfänger in Deutschland erreichte. Am letzten Abend durften wir die Blicke über das erleuchtete nächtliche St.Petersburg genießen, während wir beim Abendessen im Restaurant unseres Hotels, die wunderbar köstliche Menüfolge des französischen Chefkochs bewunderten. Einen Aspekt möchte ich erwähnen, die Sprache, mit der sollte man doch etwas vertraut sein um sich zurechtzufinden, oder man hat eine sprachkundige Begleitung. Ich habe großzügige, herzliche Gastgeber an allen Plätzen dieser Stadt erlebt, deren Land ich vor einem Jahrzehnt schon einmal besucht hatte und ebenso in Erinnerung hatte.©VC