Ravenna mit Province Forli und Bagno di Romagna besucht im Juni 2012 (Ravenna wieder im Februar 2018) - die Reise wurde möglich mit der Einladung des Region Tourist Board Emilia-Romagna, Ravenna und der Comune di Forli. Diese Kulturreiche Region hat sehr viele Schätze zu zeigen. Davon befinden sich in Ravenna 8 mit UNESCO-Welterbetitel mit byzantinischen und frühchristlichen Mosaiken. Die Wände und Decken in Blauen, Grünen und Gelben Farbnuancen sind weltberühmt neben den Bodenmosaiken in eher Weiß, Creme und Beige Tönen, obwohl hiermit nicht alle Farbtönen genannt sind. Die noch heute leuchtenden Mosaiken, aus Gestein, Metall, Edelsteinen, Glas und Keramik erzeugen eine Leuchtkraft deren Aussage und Emotion jeden Betrachter in Bewunderung versetzt. Die hervorragende handwerkliche und künstlerische Arbeit jedes dieser hier zu findenden Werke offenbaren Schätze von hochgradigen Werten, nicht nur weil sie oft mit Blattgold versetzt sind. Obwohl ich aus zeitlichen Gründen nicht alle berühmten Kulturorte sehen konnte, die Gesehenen haben auch mir die Sprache verschlagen, so stark, intensiv, waren die Begegnungen mit den Kunst- und Kulturwerken. Beeindruckt haben mich insbesondere: Die kleine Blau-Goldfarbige Kreuzförmige Kammer des Mausoleo di Galla Placidia - die Basilika Sant'Apollinare in Classe mit den gegenüberliegenden Mosaik-Figuren oben an der Apsis - die Sternmosaiken der Gewölbedecke der Capella di Sant'Andrea und deren weitere Ikonenhaften Mosaiken - die Basilica di San Vitale mit ihrer atemberaubenden Vielzahl der Decken- Wandmosaiken und Fresken - alle eine UNESCO Welterbestätte auch unter Einbezug ihrer Architektur. Die Farb- und Figurreichen Steinmosaiken von Domus dei Tappeti di Pietra, enorme Ausgrabungen deren Funde unter einer kleinen Kirche entdeckt wurden, zählen in Ravenna ebenfalls zu meinen gesehenen Highlights. Auch die Grabstätte von Dante Alighieri, Italiens berühmter Literat liegt in Ravenna. In der Stadt selbst ist eher eine leise Stimmung zu spüren, sobald man die Kulturorte, welche teils auch sehr idyllisch liegen, verlässt. Es hat mich verwundert, wie ruhig dortiges Leben neben den aufregenden Schätzen passiert. 

Der Reiseplan führte mich weiter nördlich nach Forli, eine Stadt mit vielen kunstgeschichtlichen Spuren auch in seiner Umgebung. Im Civic Museum mit seiner Kunstsammlung, wechselnden Ausstellungen und dem neueren, modernen Museum WILDT, zeigt Forli historische und aktuelle Werke die man hier nicht so unbedingt erwartet hat. In Mittelalterlicher und Römischer Stadtstruktur ist die heutige Stadtkommune kulturell modern ausgerichtet wie wir mit unserer Veranstaltergruppe in einem persönlichen Gespräch erkunden konnten. Weiter brachte uns unser Programm gen Südwesten in den kleinen Ort Bagno di Romagna, auf der Via Romana gelegen und mit einigen Thermalquellen ausgezeichnet. In grüner, waldiger Umgebung, einem romanischen Ortskern, ist es hier ideal Erholung und Ruhe zu finden. In der Nähe immer wieder kleine romanische Dörfer, Weinanbau und historische Spuren sowie die italienische Küche, hier bodenständig, gediegen. Mit Parmaschinken und Pasta, Käse und Wein, wie z. B. der Sangiovese - und Trebbiano di Romagna Doc haben wir auf unserer Route genussvoll entspannt bis wir wieder den Flughafen von Bologna erreichten. Auch auf dieser Reisetour habe ich von der Vielfalt der Region nur einen Teil erleben und kennen lernen können, aber auch wieder eine neue eigene Region Italiens. ©VC