Malta und Gozo besucht im April 2011 - Den (kleinsten) Europäischen Inselstaat lernte ich durch einen FAM-Trip mit *Malta-Tourismus aus Frankfurt kennen, einer meiner ersten Reisen in dieser Art. Am Flughafen Düsseldorf traf ich die anderen Veranstalter Teilnehmer aus den Bereichen MICE und Tourismus sowie unsere Reiseleitung von *. Wir waren alle freudig gespannt auf diese Insel, für alle war es der erste Besuch. Bei Ankunft: Sonnenschein, der auch die anderen Tage für uns blieb, das Klima hier beschert ca. 300 Sonnentage pro Jahr. Dazu immer wieder der Blick auf das blaue Meer, dies sorgte für gute Stimmung. Dazu kam unser wundervolles Hotel in St. Julian's am Meer, der blau beleuchtete Swimmingpool bei Nacht vor Meereskulisse verzaubert, ich glaube jeden Gast. Zum Abendessen blieben wir im Hotel Restaurant, es trafen auch noch Kollegen aus der Schweiz und Österreich dazu. Am nächsten Tag fuhren wir morgens in die Hauptstadt Valetta, die mit einem UNESCO-Weltkulturerbe-Titel berühmt ist. Mit einem kleinen Spiel erkundeten wir in Gruppen die alte Stadt und versuchten uns in den Gassen zu orientieren. Wir besichtigten das ehemalige Hospital der Johanniterritter, das heute als ein Historisches Konferenzcenter genutzt wird. Die Gewölbe sind beeindruckend und wirkten auf mich durch ihre Geschichte doch eher bedrückend. Andere schmucke Paläste, Kirchenschätze, Innenhöfe und die quirlige Altstadt und immer wieder mal ein Blick aufs Meer mit Sonnenschein erheitern mich da doch sofort. Zur Mittagszeit waren wir mit einem lustig leichten Kochwettbewerb herausgefordert. Anschließen konnten wir im sog. 'Dorf der Bäcker' maltesische Slow-Food mit historischer Kulinarik genießen. 

Der Abend wurde ein Besonderer. Vor dem Hotel warteten Classic Cars die uns zur 'stillen Stadt' Mdina fuhren, der früheren Inselhauptstadt. Autos parken am Rande, beim Fußweg an der Kathedrale trafen wir ein wunderschönes Brautpaar vor der beeindruckenden Kulisse. Auf dem Weg zum Restaurant tauchte an einem Platz dann ein 'Knight' mit seinem Gefolge auf. Mit einer Zeremonie wurden wir vom Großmeister mit seinem Ritterschlag als Maltese aufgenommen, mit einer schriftlichen Urkunde. Wir waren alle sehr stolz und bewegt. Das Dinner im exklusiven Restaurant des Xara Palace war gehobene Kulinarik. Ein unvergeßlicher Abend. Am nächsten Tag folgte eine Fahrt zum südwestlichen Ende von Malta und mit einem Speedboot ging es auf Meer, vorbei an der berühmt türkisfarbenen Bucht vor Comino und dort dann auf einem Wanderweg an der Küste entlang. Die Aussicht zurück nach Malta und auf die unbewohnte kleine Insel Comino, Frühlingsblüten zur Seite haben wir entspannt den nächsten Stopp erlangt. Dort wurden wir mit einem leckeren Prosecco und Riesenerdbeeren überrascht. Es ging weiter zu einem Inseltypischen Restaurant, dem Ta'Frenc, wir versuchten die maltesische Sprache zu üben, einer Mischung aus Arabisch-, Afrikanisch-, Asiatisch und neben anderen Sprachen Englisch. Dann wartete ein Weingut mit einer Probe auf uns und weiter ging es zu einem traumhaft gelegenen Hotel Resort. Dort wurde unsere Kreativität gefordert, mit den Blüten und Erden des Hotelgartens entstanden kleine Kunstquadrate auf Leinwand. Es war schon dunkel als wir mit der Fähre zurück nach Malta übersetzten, müde aber glücklich von diesem außergewöhnlichen Tag.

Der folgende letzte Tag hatte wieder Neues für uns. Wir sahen einige andere Hotels, konnten von einer Dachterrasse einen Blick über St. Julian's werfen bevor wir zum Palazzo Parasio kamen. Ein Kleinod mit seinem Historischen und Kunstvollen Interior Ambiente und einem kleinen parkähnlichem Garten. Von der Besitzerfamilie wird es zum Besuch geöffnet und kann teilweise auch für Events gebucht werden. Hier trafen wir noch einmal Mitarbeiter unserer Gastgeber aus unserem Maltaaufenthalt, verweilten mit entspannten Klängen bei Livemusik und leichten Kostbarkeiten bis wir zu unterschiedlichen Zeitpunkten zum Flughafen gebracht wurden. Es blieben ungesehen Orte und Stätten übrig, wie zum Beispiel die Weltälteste Tempelanlage auf Gozo, Badebuchten, Museen mit historischen und aktuellen Ausstellungen oder das Jazzfestival im Frühjahr. Genug Aspekte um wieder nach Malta zu fliegen.©VC