Die Provinz Asti - besucht im Mai/Juni 2017 und November 2012, 2015 - Um die gleichnamige Stadt zieht sich die Provinz, zu der zahlreiche Dörfer und kleinere Städte gehören und im südlichen Teil der Fluß Tanaro. Nur wenige km außerhalb von Asti beginnen die Weinfelder, die inzwischen den UNESCO-Welterbe Titel tragen, deren Hügel wechseln mit Wiesen und kleinen Dörfern oder Städtchen. Teils liegen diese geographisch ebenfalls im Gebiet des Monferrato und Asti Langhe Weinanbaugebietes. Bei meiner Reise im Frühjahr 2017 habe ich zusammen mit einer Freundin aus Asti an zwei Tagen eine entspannte Tour zu vielen Zielen in dieser schönen Region unternommen. Auf den vorherigen ersteren Ortsbegegnungen gab es einen sehr engen Zeittakt, aber der erste Eindruck war prägend positiv und ich möchte viele Ziele gerne wiedermals besuchen.

Ganz im Süden liegt Canelli, wo der Asti Spumante produziert wird (die Stadt habe ich zuletzt in 2015 besucht). Auch südlich von Asti liegt Castigliole d 'Asti, mit einer herrlichen Schlossanlage in der eine Kochschule und Restaurant integriert sind (dorthin sind wir abends noch einmal zum gediegenen Dinner mit piemontesischen Spezialitäten). Im Umkreis ist das Gebiet der Big Benches, ein KunstDesignProjekt, hier ganz nah befindet sich auch eine in der Farbe Orange. Auf der Route liegt auch Mombaruzzo wo die berühmten Amaretti 'geboren' wurden. Südlich findet man Roccaverano mit einer kleinen Kirche auf dem höchsten Hügel der Provinz. In Nizza Monferrato liegt die Basis des Weinguts Bersano mit integriertem Weinmuseum und der Option zur Weinprobe, die ich in 2017 genießen konnte, sogar exklusiv solo zum wirklich sehr humanen Preis. 

Auf der Tour gen NW bei Albugnano, war unser Ziel das Kloster Vezzolano, wunderbar, abseits in einem kleinen Tal gelegen. Die Romanische Kirche mit den weißen und roten Steinen erstaunt mit Fresken und Mediteranem Charme. Weiter in Castelnuovo Don Bosco, erwartet den Besucher der Geburtsort von D.B. und ein Herkunftsgebiet vieler anderer Heiliger und würdigen Ehrenträgern der Katholischen Kirche. Dazwischen liegt ein Weinanbaugebiet des Malvasia Weines, eine heute seltene Rebe und mein Favorit. Wenige km weiter erreicht man das schöne Dorf Cocconato, dessen Gassen aus den oval kugeligen kleinen Steinen gepflastert sind, und auf einem Hügel gelegen einen weitem Blick in die Region ermöglichen. Dort haben wir ein köstliches Mittagessen mit 1. und 2. Teller genossen. Danach führte uns unsere Route nach Moncalvo, man spürt im Vergleich ein wenig mehr ein Stadtgefühl und es bestätigt das sich hier die kleinste Stadt des Piemonte befindet. Der Aussichtsturm belohnt mit einem schönen Blick auf die Weiten des Piermonte.

Ein anderer Tag bescherte mir einen Abstecher nach Castagnole Monferrato wenige km gen NO von Asti, in ein kleines idyllisches Dorf mit imposanter Ruine, die für private Inszenierungen zu mieten ist. Ein kleines Stück weiter folgte Portacomaro, dieses kleines Dorf freut sich über die familiäre Wiege der Familie von Papst Franziskus, dessen Portrait man an der Außenwand einer schmucken Kirche findet.

Alles in dieser Region ist so wunderschön anzusehen, insbesondere wie dieses mal zu meinem Reisezeitpunkt im späten Frühjahr, wenn die Weinreben gewachsen und grün sind, die Rosenstöcke davor blühen, und mit Glück vereinzelte Regenschauer die ganze Landschaft saftig in grün erhalten und gedeihen lassen. Tage mit blauem Himmel oder andere mit weißen Wolken und auch mal kurzweilig, graue imposante Wolkenformationen, die Hügel von Asti und jene des Piemonte erzeugen eine harmonische Atmosphäre, liebliche Stimmung und sanfte Beruhigung, kombiniert mit abwechslungsreichen Ansiedlungen. Aber auch die Reisen in Novembertagen zuvor habe ich als beglückend stets in Erinnerung.©VC