VITA Vera Christ Geboren in Soest, Westfalen

> Wenige Jahre im Geburtsort Soest, erste, frühe Begegnungen mit Künstlern (im gleichen 3-Familienhaus wohnte der berühmte Glaskünstler H. Kaiser)
> Umzug nach Salzkotten, ruhige Kindheit in dieser damals sehr kleinen Stadt, Kindheitszeit im katholischen Nonnenkindergarten und bei Voltigierstunden in der Reitschule nebenan
> Umzug zurück nach Soest, Realschule und Konfirmation, daraus folgend in der Jugendgruppe Freizeitaktivitäten mit Organisation von sog. Feten, erste Wanderreisen, parallel vielseitige, 'verrückte', kreative Arbeiten/erste Werke, wenngleich auch mit traditionellen Techniken
> Nach der Mittleren Reife Übergang in eine Goldschmiedelehre in einem sehr traditionellen Betrieb in Soest, diese 3,5 Jahre waren nicht einfach, habe aber durchgehalten und intensive gestalterische und handwerkliche Schulung mit Abschluss des Gesellenbrief erhalten
> Einige Monate später bin ich raus aus der Kleinstadt nach Düsseldorf mit Anstellung in einem edlen Juwelier- und Goldschmiedegeschäft in KÖ-Nähe. Großstadtleben und neue Studentenfreunde, leben in Wohngemeinschaften und neue Überlegungen, Zielsuche
> Weiter ging es in einer unklaren Phase, dann die Anmeldung zum Fachabitur Gestaltung in Düsseldorf, dadurch entwickelte sich mein Kunstinteresse neben dem Gestalterischen und Design. Mit dem Fachabitur war mir klar, da soll noch mehr Erfahrung und Wissen für mich möglich werden und ich konnte nahtlos an die Fachhochschule für Produktdesign nach Hildesheim gehen
> Die folgenden (wieder 3,5) Jahre an dieser Fachhochschule haben mich und meinen Stil entscheidet geprägt, meine thematischen Interessen wurden mir klarer, ebenso die formalen Richtungen, die mich über Vorgaben, Studien und eigene Auswahlen vom figürlich, floral, bunt Geprägtem weg führten, hin zu Reduzierten, Linearen, Geometrischen Formen, minimalistischen Entwürfen und individuellen Produkten. Dieses Studium war sowohl theoretisch wie auch intensiv handwerklich aufgebaut und ermöglichte mir die Silberschmiede und Eisenschmiedetechniken zu erlernen, und auch weiter die Berührung mit Freier Kunst. Mit meinem Abschlussthema: Fischbesteck mit Hummergabel, in Silber geschmiedet, habe ich in 1985 meinen Diplom Design Titel erhalten.
> Freischaffend als Schmuck- und Objektdesignerin, mit eigener Werkstatt in meinen Wohnungen arbeitete ich in Hildesheim, Bochum, Köln und zwischendurch auf Reisen in Italien (Apulien). Damals, noch ohne Internet und mit meinem unruhigen Lebensstil, war es nicht so einfach, meine Ideen in Produkte umzusetzen und Käufer zu finden.    Es folgten Schmuckpräsentationen, Körperschmuck aus Stahl, Plastik und Kunststoffen, in Geschäften die teils auch Galeriecharakter hatten und z.B. einmalig eine Beteiligung mit Minishow im Alten Wartesaal Köln. Dann ergab sich ein Platz im Künstleratelier in Köln Ehrenfeld, und wieder war die Nähe zu Künstlern für mich spannend. Mit einer spektakulären Ausstellung zusammen mit einer Fotografin und einer Performerin zeigte ich meinen großflächigen Körperschmuck aus Metall, damals 1987, sehr innovativ und unverstanden, da es mehr Körperobjekte denn kleiner (bekannter) Intimschmuck war. Dennoch für mich ein Highlight meiner Kreativität. Eine Option brachte mich an die Oper Köln zur Requisite und auch als Komparse auf die Bühne, und begeisterte mich.
> Dann bot sich eine Möglichkeit in München an und ich absolvierte einen 6 Monate Computer CAD Kurs, damals absolutes Neuland mit dem Computer. Dem war ich nicht so gewachsen und konnte die damals erworbenen Kenntnisse nicht umsetzen. Dennoch kam ich dadurch sehr früh, 1988, mit dem Computer in Auseinandersetzung.
> Eine andere neue private Option wurde zu einer USA Reise, quer durchs Land von N.Y. bis San Diego bis hoch nach San Francisco. Trotz meinem ersten Kulturschock in New York, 1989, nie zuvor sah ich homeless people in Plastikkleidung, hielt mich nichts mehr in Deutschland und ich ging im gleichen Jahr mit einem Freund nach Los Angeles. Dort entstanden Schmuckarbeiten, die ich in einer Galerie auslegen konnte und dadurch entwickelte sich eine Galeriemitarbeit in einem südlichen Vorort von Los Angeles an der Küste des Pazifischen Ozean. Es war eine wunderbare Zeit. Durch diverse Hintergründe ging diese Phase nach knapp 1,5 Jahren zu Ende.
> Zurück in Deutschland folgte eine etwas 'härtere Zeit' und nach einigen Monaten Mitarbeit bei einer Modedesignerin in Köln ergab sich ein Job bei einem Kulturverein in Köln. Ich war für die Organisation, Künstlerkontakte und Programme mitverantwortlich. Das hat mir so viel Spaß und neue Impulse verschafft, das sich daraus meine Agenturidee entwickelt hat. Diese gründete ich dann in 1996 in Köln mit dem Namen Koordination Kunst und Kultur. Die nächsten 3 Jahre bis 1999 besuchte ich parallel verschiedene Management- und Kulturmarketing Seminare.
> Die Agenturarbeit blieb einem immer mal wieder veränderten Schwerpunkt zugeordnet, mit Künstlern aus diversen kulturellen Sparten, von Klassik Musik bis Jazz und Weltmusik, mit Kleinkunst, Tanz- und Theaterbereichen und nur wenig aus Bildender Kunst. Ich war für Gastspielakquise, Management und Presseorganisation bis hin zu Eventbeteiligungen stets unterwegs und im Einsatz. Später mit zunehmendem Einzug von Email und Computer auch bei vielen Künstlern, verlagerte ich meinen Schwerpunkt nur auf die Bildende Kunst, änderte 2004 den Agenturnamen in Kunst-Agentur und setzte später mit Besichtigungen und Touren sowie Reiseaspekten wieder neue Akzente. Die Projekte damit können Sie weiter unter Archiv und im Reiseblog erkunden. In 2016, nach 20 Jahren Agenturarbeit im ständigen Einsatz für Kunst und Kultur, stimmten für mich meine Aktivitäten nicht mehr befriedigend mit meiner inneren Auseinandersetzung überein. Es galt einen neuen Ansatz und Schwerpunkt zu setzten, auch wenn dieser eine Folge und Quintessenz des Vorherigen, der vernachlässigten Vorlieben oder doch ein neuer Fokus sein wird. Lassen Sie sich überraschen, mit meinem Blick auf 2017 (v. 30.12.2016).

> Anfang 2017 sind meine Reiseblogs entstanden. Darin erzähle und beschreibe ich Erlebtes aus meinen bisherigen Reisen. Sie erfahren darin meine ganz persönliche Sicht auf die besuchten Orte und die Situationen Vorort. Mir geht es nicht um detaillierte Fakten und vollständige Angaben. Auch teile ich nicht jedes Erlebnis oder jede besondere Entdeckung mit, aber ich freue mich wenn Sie miterleben was Sie lesen.                                                                              > Neu als Freiberuflerin tätig sondiere ich meine Themen weiterhin in den Bereichen Reisen, Design, Kultur, Kunst, Natur und Kulinarik. Noch stärker als zuvor entscheide ich meine Aktivitäten nach persönlich bevorzugten Zielen und Aspekten. Auf meinen Webseiten sehen Sie schon eine Auswahl. Mit persönlichen Beratungen und Empfehlungen gebe ich meine Kenntnisse und Erfahrungen weiter. Auf Anfrage designe ich einen Vorschlag für Ihre Reisetour. 

> 2018 Standortwechsel nach Düsseldorf. Neue Ausblicke Richtung Design. Weitere Distanzierung von allgemeinen Tourismus Aspekten. Reisen ja, aber noch stärker mit dem Sinn für das Unterwegs sein in anderen Ländern und Regionen. VC